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Warum wir bei der EM auch ans Netzwerken denken

Was haben Sport und Netzwerken gemein? Auf den ersten Blick scheinen diese beiden Gebiete recht unterschiedlich zu sein, doch bei genauerem Hinsehen gibt es erstaunlich viele Berührungspunkte. Beide erfordern effektive Zusammenarbeit und Kommunikation, um erfolgreich zu sein. Im Sport wie auch beim Netzwerken setzt man auf klare Absprachen und ein starkes Miteinander, um gemeinsame Ziele zu erreichen.


Langfristiger Erfolg, sei es im Sport oder beim Aufbau eines Netzwerks, erfordert Geduld und Durchhaltevermögen. Hier wie dort gilt es auch in schwierigen Zeiten nicht aufzugeben und kontinuierlich an seinen Zielen zu arbeiten. Strategische Ansätze und taktische Entscheidungen spielen in beiden Bereichen eine entscheidende Rolle. Ob es um den Verlauf eines Spiels oder um die Planung eines wichtigen Geschäftstreffens geht – ohne eine durchdachte Strategie ist frühes Scheitern vorherbestimmt.



Bei diesem geteilten Fundament ist es naheliegend, weiterzudenken und sich zu fragen, was man beim Netzwerken noch vom Sport lernen kann, aber auch andersherum, wie der Sport von den Skills des Networkings profitieren kann.


Von Athlet*innen können wir für den Aufbau guter Beziehungen die Bedeutung von Disziplin und regelmäßigen Routinen lernen. Auch der berufliche Kontaktaufbau erfordert kontinuierliches Engagement und Durchhaltevermögen, um langfristig erfolgreich zu sein. Der Sport lehrt uns zudem den Umgang mit Konkurrenz und die Entwicklung mentaler Stärke – beides wichtige Eigenschaften, die für den beruflichen Werdegang von großem Nutzen sind. Schließlich zeigt uns der Sport, wie wichtig es ist, sich auf klare Ziele zu konzentrieren und diese systematisch zu verfolgen. So werden die einzelnen nötigen Schritte klarer und man bleibt auch in schwierigen Zeiten motivierter weiter für sein Ziel zu arbeiten.


Doch auch der Sport kann einige Learning aus gutem Networking übernehmen. Ein zentraler Aspekt ist der Aufbau und die Pflege starker und nachhaltiger Beziehungen, die einen unterstützen. Egal ob mit Sponsor*innen, Trainer*innen, befreundeten Athlet*innen oder Journalist*innen. Ebenso sind gut überlegte Kommunikationsstrategien der Schlüssel zu einem harmonischen Team und guter Zusammenarbeit im Training und beim Turnier. Ein weiterer Aspekt, der im Sport häufig noch zu kurz kommt, ist die gute Selbstdarstellung und -vermarktung der Athlet*innen und Vereine. Dabei wurde dies über die letzten Jahre deutlich relevanter. Heute entscheidet die Selbstdarstellung und dadurch entstehende Fremdwahrnehmung über gute Sponsorings, Fanbekanntheit und Beliebtheit. Hier können Athlet*innen und Vereine noch von Networkenden abschauen und die Strategien auch zu ihrem Vorteil nutzen.


Beides, das Networking und der Sport sind getragen von einem Gedanken: Als Team können wir gemeinsam eine bessere Leistung bringen als alleine. Darauf bauen beide Disziplinen ein sehr ähnliches Fundament auf, können aber in der Ausgestaltung noch von einander lernen. Was uns Frauen aber in beiden Bereichen besonders antreiben sollte: präsenter werden und gegen die Unterrepräsentation vorgehen. Egal ob unter Unternehmer*innen oder Athlet*innen und allen im Sport Arbeitenden, Frauen machen noch immer den deutlich geringeren Teil aus. Deshalb stoßen sie auf widrige Startbedingungen und vermissen Verbündete. Deswegen lasst uns den Teamspirit ernst nehmen, offen für einander sein, Learnings aus den verschiedenen Lebensbereichen verbinden und uns gegenseitig unterstützen.


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