FRAUEN100 x bits & Pretzels Dinner
- 25. März
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„Die Art und Weise, wie wir Kapital verteilen und investieren, prägt die Welt, in der wir leben“
„Die Art und Weise, wie wir Kapital verteilen und investieren, prägt die Welt, in der wir leben“, sagte Jessica Espinoza, ehemalige Vizepräsidentin für Private Equity & Venture Capital Investments bei der DEG/KfW, in einem Interview Anfang des Jahres. Wenn man die Welt verändern wolle, müsse man die Art und Weise wie finanzielle Mittel verteilt würden ändern: Derzeit gehen, laut Nachrichtenagentur Reuters, lediglich zwei Prozent des Venture Capitals an von Frauen geführte Start-ups.
Um genau das zu ändern, sich zu vernetzen und zu inspirieren, trafen sich am 24. September Deutschlands wichtigste Gründerinnen und Investorinnen zum FRAUEN100 x Bits & Pretzels Dinner im Bayrischen Hof.
„If she can see it, she can be it.“
„Wir brauchen Netzwerke wie FRAUEN100, um Wandel zu bewirken. Genau diese Netzwerke machen mobil gegen Chancen-Ungleichheit und setzen sich für Female Empowerment und Frauen-Solidarität ein.“, sagte Janna Linke, die durch den Abend mit Aya Jaff, Verena Pausder, Vivien Wysocki, Sara Nuru und Natalie Amiri führte. Zu den prominenten Gästen zählten unter anderen die Schauspielerinnen Kelly Rutherford, die mehrfache Weltmeisterin im Bahnradsport Kristina Vogel sowie die Westwing-Gründerin Delia Lachance. Es gäbe Handlungsbedarf, man müsse die Männer mit an Bord holen, forderte Linke weiter „Veränderung geht immer nur miteinander. Wir brauchen Gesetze, die nicht erst in Vorständen greifen, sondern schon viel früher“, es fehle außerdem an Sichtbarkeit weiblicher Vorbilder für junge Frauen, die aber essenziell sei - denn: „If she can see it, she can be it.“
„Frauen können Fußball und Frauen können Unternehmen gründen.“
Ganz in diesem Sinne erzählte die Unternehmerin Verena Pausder von ihrem neuen Projekt: Dem Kauf eines Fußballvereins, das Regionalliga-Team der Frauen des FC Viktoria 1889 Berlin sei von Frauen gemeinsam gekauft worden und würde nun von Frauen geführt: „Wir wollten damit zeigen, dass Sport alle vereint.“ Es ginge nicht nur darum den Sport zu verändern, sondern das ganze Land und zu zeigen: „Frauen können Fußball und Frauen können Unternehmen gründen.“





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