WOMEN FIRST – Frauen, die Geschichte schreiben
6. März 2026

Am 05. März 2026 kamen 55 Frauen im GARDEN Restaurant des Bayerischen Hofs in München zusammen, um unter dem Titel „WOMEN FIRST – Frauen, die Geschichte schreiben“ einen Abend im Zeichen von Sichtbarkeit, Selbstbestimmung und weiblicher Gestaltungskraft zu erleben. Gastgeberinnen waren FRAUEN100 in Kooperation mit Barbie. Im Vorfeld des Internationalen Frauentags setzte die Veranstaltung ein Zeichen für Inspiration, Vernetzung und gesellschaftliche Verantwortung.
Moderatorin Basma Geigenmüller eröffnete den Abend mit einer klaren Botschaft: Sichtbarkeit schafft Möglichkeiten – und Vorbilder verändern Horizonte. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Frauen über Generationen hinweg gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Entwicklungen geprägt haben und weshalb viele ihrer Leistungen bis heute nicht selbstverständlich Teil unseres kollektiven Gedächtnisses sind.
Einen inhaltlichen Impuls setzte die Autorin, Historikerin und Journalistin Heike Specht. In ihrem Vortrag, angelehnt an ihr Buch Die Ersten ihrer Art, rückte sie Frauen in den Mittelpunkt, die als Erste ihres Fachs Neuland betreten haben – in Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Ihr zentrales Anliegen wurde dabei deutlich: Frauen sichtbar zu machen – und damit den Möglichkeitsraum für alle zu erweitern, die ihnen folgen.
“Frauen schreiben Geschichte. Doch leider gehört zur Wahrheit auch dazu, dass sie viel zu oft ausradiert werden. Noch ist unklar, ob wir gerade die letzten Zuckungen des Patriarchats erleben oder einen großen Backlash. Um letzteren zu vermeiden, müssen wir die Geschichten dieser Frauen erzählen und uns bewusst machen, dass wir durch Sichtbarkeit und starke Netzwerke echte Veränderung bewirken können.”
Ein besonderer Höhepunkt des Abends war das Gespräch mit Verena Bentele. Die 12-fache Paralympics-Goldmedaillengewinnerin im Biathlon und Skilanglauf (insgesamt 16 Paralympics-Medaillen), ehemalige Behindertenbeauftragte der Bundesregierung und heutige Präsidentin des Sozialverband VdK Deutschland, sprach über Führung, Vertrauen und das Durchsetzen in männerdominierten Strukturen. Im Gespräch mit der Moderatorin berichtete sie, wie Erfahrungen aus dem paralympischen Hochleistungssport ihr heute in Verhandlungen, politischer Arbeit und in der Leitung eines Verbandes mit über zwei Millionen Mitgliedern zugutekommen.
“Viele Menschen scheuen Veränderung viel mehr als sie selbst und andere denken. Wir Frauen sollten mutig sein und den Sprung ins Unbekannte wagen. Auch die Dinge angehen, die uns noch nicht perfekt liegen. Andere Frauen, die einen unterstützen und den Rücken stärken, sind dabei essentiell.”
Ein weiteres Gespräch führte die Moderatorin mit der Journalistin und Kriegsreporterin Sophia Maier. Sie gab Einblicke in ihre Arbeit in internationalen Krisen- und Konfliktregionen und sprach über die Herausforderungen unabhängiger Berichterstattung in hochkomplexen Konflikten. Im Fokus standen dabei besonders die Auswirkungen von Krieg auf die Zivilbevölkerung sowie die Verantwortung von Journalistinnen und Journalisten, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen.
“Besonders in Zeiten des Krisen- und Kriegs müssen wir empathisch bleiben. Was uns alle eint: Wir sind Menschen. Wir dürfen nicht vergessen: Das einzige, was uns unterscheidet, ist das Glück, das über unsere Herkunft und unseren Geburtsort bestimmt hat.”
Im Kontext des Abends stellte Barbie zudem das erste globale Barbie Dream Team vor. Geehrt werden Frauen, die in ihren Bereichen als Erste neue Wege gegangen sind und damit Pionierarbeit geleistet haben – darunter Serena Williams, Kellie Gerardi, Regina Sirvent Alvarado, Zoja Skubis, Stephanie Gilmore sowie Smriti Mandhana.
Als deutsche Vertretung wurde im Rahmen des Abends auch die Helene Fischer Barbie vorgestellt. Sie steht stellvertretend für Frauen, die ihren eigenen Weg gehen – und unterstreicht damit die Leitidee des Abends „WOMEN FIRST“: Frauen sichtbar machen und ihre Geschichten erzählen.
Vielen Dank an Barbie für diese wunderbare Kooperation, unterstützt durch den ADAC und Champagne Pommery.






























